Literaturhaus Nürnberg e.V.

Luitpoldstraße 6
90402 Nürnberg
Telefon 0911 2342658

Archiv des Literaturhaus e.V.

Literaturhaus zu Gast bei den Texttagen Nürnberg II / Gespräch und Kulinarisches. Gewerbemuseumsplatz

Sonntag, 27. Juni 2021, 17.30-18.30 Uhr

Wir stellen wichtige Autoren und Bücher im Schnelldurchlauf vor, die wir bis zum Herbst im Literaturhaus präsentieren. Außerdem Leckereien aus unserem Restaurant

Wer es noch nicht mitbekommen hat, erfährt es jetzt: Der Literaturhaus Nürnberg e.V., der Trägerverein des Nürnberger Literaturhauses, hat sich neu aufgestellt und bietet nun neben den bekannten Veranstaltungen des Literaturclub ein reichhaltiges Programm mit Lesungen und Diskussionen, ebenfalls im Literaturhaus in der Luitpoldstraße. Auf der Bühne der Texttage Nürnberg auf dem Gewerbemuseumsplatz streifen wir durch die Neuerscheinungen des Frühjahrs. Außerdem stellen wir die Autoren Stefan Aust, Helga Schubert, Dana Grigorcea und Bernd Greiner vor, die bei uns lesen werden und bieten eine breite Auswahl der Gerichte, die das Restaurant im Literaturhaus zum Mitnehmen bereithält.

Natasha Wodin liest bei der Verleihung des 1. Gisela-Elsner-Preises

Verleihung des 1. Gisela-Elsner-Literaturpreises an Natascha Wodin / Laudatio, Lesung, Talk und Musik

Samstag, 10. Juli 2021, 19 Uhr

Mit Natascha Wodin (Lesung), Jörg Magenau (Laudatio), Lukas Langguth (Piano) und Richard Elsner (Bruder von Gisela Elsner)

Zu Ehren der Nürnberger Autorin Gisela Elsner (1937-1992) vergibt das Literaturhaus Nürnberg e.V. erstmals den mit 10.000 Euro dotierten Gisela-Elsner-Literaturpreis. Er geht an die 1945 in Fürth geborene Autorin Natascha Wodin, deren Werk, ebenso wie das von Gisela Elsner, von einer engagierten und kritischen Perspektive auf die Gesellschaft ihrer Zeit geprägt ist. Die Laudatio auf Natascha Wodin hält der Autor und Literaturkritiker Jörg Magenau.

Helga Schubert: „Vom Aufstehen“ / Lesung und Gespräch

Donnerstag, 15. Juli, 19 Uhr

Die Bachmann-Preisträgerin von 2020 stellt ihr aktuelles, autobiografisches Buch „Vom Aufstehen“ vor

Helga Schubert gewann 2020 als bisher älteste Teilnehmerin den Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt. Gelegenheit dazu hätte sie schon früher gehabt, denn schon 1980 wurde sie von Günter Kunert zum Wettlesen eingeladen. Doch sie erhielt keine Ausreisegenehmigung aus der DDR. In ihrem Buch „Vom Aufstehen“ beschreibt sie ein Jahrhundert deutscher Geschichte und zugleich ihre eigene Biografie.

Stefan Aust: „Zeitreise“ / Lesung und Gespräch

Montag, 19. Juli, 19 Uhr

Der Star-Journalist stellt seine Autobiografie vor – ein persönlicher Streifzug durch die jüngste deutsche Geschichte

Stefan Aust ist einer der bekanntesten Journalisten der Bundesrepublik. Zu seinem 75. Geburtstag stellt der langjährige Panorama-Redakteur, Herausgeber des Spiegel und der Welt und Mitbegründer von Spiegel TV nun seine Autobiografie vor. Die liest sich wie ein Streifzug durch die politische Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert. Aust schildert die Hintergründe seiner Recherchen und seiner journalistischen Laufbahn.

Ewald Arenz: „Der große Sommer“ / Lesung und Gespräch

Montag, 26. Juli 2021, 19 Uhr

Der fränkische Bestsellerautor erzählt von einer ersten Liebe

Mit seinen Romanen wie „Der Duft von Schokolade“, „Herr Müller, die verrückte Katze und Gott“ oder „Alte Sorten“ hat sich Ewald Arenz als großer Erzähler etabliert. Der bei Fürth lebende Schriftsteller und Lehrer stellt bei uns seinen Bestseller „Der große Sommer“ vor, eine Geschichte über die Tücken des Erwachsenwerdens und die erste große Liebe in den frühen 80ern.

Bernd Greiner: „Henry Kissinger: Wächter des Imperiums“ / Lesung und Gespräch

Montag, 1. März 2021, 19 Uhr

Weltendeuter, US-Außenminister, Scheinriese: eine kritische Biografie

Über Henry Kissinger, 1923 in Fürth geboren, 1938 vor den Nazis in die USA geflüchtet und späterer amerikanischer Außenminister, wurden schon viele Bücher geschrieben - auch von ihm selbst.  Aktuell hat sich der Historiker und Amerikanist Bernd Greiner in einer Biografie mit dem polarisierenden Machtmenschen Kissinger auseinandergesetzt.

Paul Maar: „Wie alles kam“ / Musikalische Lesung und Gespräch

Mittwoch, 1. September 2021, 19 Uhr

Die nicht immer leichte Kindheit des Sams-Erfinders

Der Franke Paul Maar ist einer der beliebtesten und erfolgreichsten Kinderbuchautoren Deutschlands. Jetzt, im Alter von 82 Jahren, hat er sein erstes Buch für Erwachsene geschrieben. Es heißt „Wie alles kam“ und ist der Roman seiner eigenen Kindheit in Franken zwischen Bombenkrieg und Dorfidylle.

LesBar - Das Nürnberger Literaturgespräch zu aktuellen Jugendbüchern

Montag, 13. September 2021, 19 Uhr

Mit Doris Höreth, Katharina Ganser, Katharina Erlenwein

Die zocken nur? Nein, die lesen auch: Kinder und Jugendliche haben eine riesige Auswahl an lesenswerten Romanen, wir versuchen einen Pfad durch das Dickicht der Neuerscheinungen zu schlagen. Von Fantasy über Abenteuergeschichten bis zum Bilderbuch sichten wir die aktuellen Titel und geben Empfehlungen. Eine engagierte Buchhändlerin, eine junge Leserin und eine Literaturkritikerin tauschen ihre Eindrücke aus und stellen ein persönliches "Evergreen" vor.

Dana Grigorcea: „Die nicht sterben“ / Lesung und Gespräch

Mittwoch, 15. September 2021, 19 Uhr

Auf den Spuren von Dracula

Die rumänisch-schweizerische Autorin Dana Grigorcea schildert die Grausamkeiten rund um die Thematik Dracula, eine historische Figur, die Menschen gequält und gepfählt hat und später zum Mittelpunkt unzähliger Mythen wurde. Ihr neuer Roman ist schaurig und gesellschaftskritisch zugleich, beschreibt er doch auch den Wandel Rumäniens vom Kommunismus zur heutigen politischen Situation in einem vereinten Europa. Grigorceas Werk (Essays, Romane, Kinderbücher) wird von der Literaturkritik hoch gelobt.

John von Düffel im Gespräch mit Dirk Kruse

John von Düffel: „Die Wütenden und die Schuldigen“ / Lesung und Gespräch

Dienstag, 28. September 2021, 19 Uhr

Der erste Roman über den Corona-Lockdown

John von Düffel ist bekannt für seine Bestseller „Vom Wasser“ oder „Houwelandt“. Preisgekrönte Familienromane mit gesellschaftlicher Brisanz. „Die Wütenden und die Schuldigen“ ist ein hochaktueller Familienroman über die Pandemie. Er erzählt von einer Familie, die in der Corona-Krise plötzlich auseinandergerissen wird.

Moderation: Dirk Kruse

Uwe von Seltmann: Wir sind da! 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland / Lesung und Gespräch

Montag, 4. Oktober 2021, 19 Uhr

Zum Jubiläum stellt der Autor sein reichhaltiges Geschichtsbuch vor

Im Jahr 321 wurden Juden zum ersten Mal auf deutschen Territorien urkundlich erwähnt. Uwe von Seltmann schlägt zum1700. Jubiläum einen weiten Bogen durch die reichhaltige Geschichte des deutschen Judentums, die allzu oft auf den Holocaust reduziert wird. Von Seltmann widmet dem heutigen Leben der deutschen Juden weite Teile seines aufschlussreichen Buches, das im Erlanger Homunculus erschienen ist und schon jetzt zum Standardwerk auf aktuellem Stand geworden ist.

Moderation: Katharina Erlenwein

Foto: Laurin Gutwin

Nadine Schneider: Wohin ich immer gehe / Lesung und Gespräch

Mittwoch, 13. Oktober 2021, 19 Uhr

Gemeinsame Veranstaltung mit dem Literaturzentrum Nord KUNO

Flucht aus der Ceauşescu-Diktatur nach Nürnberg

Nadine Schneider wurde 1990 in Nürnberg geboren, als Tochter von rumäniendeutschen Auswanderern aus dem Banat. Damit hat die junge Autorin aus Franken ihr literarisches Thema gefunden: die alte Heimat ihrer Eltern. Nach ihrem Debüt „Drei Kilometer“ über den Sommer 1989 in Rumänien ist jetzt „Wohin ich immer gehe“ erschienen. Die Geschichte eines jungen Mannes, der 1987 aus der Ceauşescu-Diktatur nach Nürnberg flieht und sich den Geistern der Vergangenheit stellen muss.

Moderation: Katharina Erlenwein

Dzevad Karahasan

Dževad Karahasan: Tagebuch der Übersiedlung/ Lesung und Gespräch

Dienstag, 26. Oktober 2021 · 19.00 Uhr

 Ein großer europäischer Erzähler über die Belagerung von Sarajewo

Der Bosnier Dževad Karahasan zählt zu den bedeutendsten europäischen Erzählern und Gelehrten. Er erlebte vor 30 Jahren die Belagerung Sarajewos durch bosnische Serben hautnah mit, bei der über 11.000 Menschen ihr Leben verloren. Sein „Tagebuch der Übersiedlung“ ist ein bewegendes und kluges Dokument zum Verständnis der jüngsten, leidvollen Geschichte Europas.

Moderation: Dirk Kruse

Gesine Schwan

Gesine Schwan: Europa versagt. Eine menschliche Flüchtlingspolitik ist möglich / Lesung und Gespräch

Dienstag, 2. November 2021 · 19.00 Uhr

Eine leidenschaftliche Streitschrift gegen das Versagen Europas in der Flüchtlingspolitik.

Dass sich Europa an seinen Außengrenzen gegen Flüchtende abschottet, ist für die Autorinnen ein beschämender, nicht hinnehmbarer Zustand. Der Kontinent, der einst für Aufklärung und Menschenrechte stand, versagt ihrer Meinung nach. Für welche Werte steht die EU überhaupt noch? Die Politik der einzelnen Staaten ist geprägt von populistischen Strömungen und Fremdenfeindlichkeit in der Gesellschaft. Dabei gäbe es Lösungen für eine europäische Flüchtlingspolitik. Die Autorinnen zeigen auf, wie diese auch unter Einbeziehung der Kommunen gelingen kann. Dabei widerlegen die SPD-Politikerin Schwan und die Kulturwissenschaftlerin Zobel die gängigen Argumente und Ängste, die angeführt werden, wenn es um die Aufnahme von Flüchtenden geht. 

Moderation: Dr. Susanne Stemmler

Ralf Nestmeyer, Vizepräsident des Deutschen PEN und Reisebuchautor / Werkstattgespräch

Montag, 8. November 2021 · 19.00 Uhr

Inhaftierten Autoren eine Stimme geben.

Die Freiheit des Wortes, wie wir sie kennen, ist nicht selbstverständlich und in vielen Weltregionen bedroht. Der Nürnberger Autor Ralf Nestmeyer ist gerade als Vizepräsident des Deutschen PEN wiedergewählt worden. Er ist auch Beauftragter für das Writers-in-Prison-Programm, das sich weltweit für inhaftierte Schriftsteller einsetzt. Wir sprechen über die aktuelle Lage von Schriftstellern in unterschiedlisten Ländern - und darüber, was man für sie tun kann.

Moderation: Katharina Erlenwein

 

Timur Vermes: U / Lesung und Gespräch

Dienstag, 16. November 2021 · 19.00 Uhr

Er ist wieder da, der Bestsellerautor Timur Vermes, mit einer spannenden und humorvollen U-Bahn-Fahrt

Noch fünf Stationen in der nächtlichen U-Bahn, dann wäre Anke zu Hause. Doch die U-Bahn hält nicht und schießt ungebremst durch die Dunkelheit. „U“ ist die neue Novelle des fränkischen Bestsellerautors („Er ist wieder da“) Timur Vermes, die mit so manchen spannenden und humorvollen Volten überzeugt und auch graphisch viele Überraschungen bietet.

Moderation: Dirk Kruse

Filmgespräch "Lieber Thomas" im Casablanca

Freitag, 19. November 2021 · 19.30 Uhr

Thomas Brasch war einer der außergewöhnlichsten Literaten zwischen DDR und BRD, unangepasst, ideenreich, sprunghaft und geradlinig in seinem Widerstand gegen das DDR-Regime, in dem sein Vater Karriere machte. Gemeinsam mit dem Casablanca-Kino präsentieren wir ein Gespräch zum aktuellen Film ‚Lieber Thomas‘ mit Regisseur Andras Kleinert und Drehbuchautor Thomas Wendrich. Braschs vielschichtiges Werk, faszinierend in den Worten und magisch in den Bildern, ist die Grundlage für einen poetischen, schillerndverführerischen
Film über den Menschen Brasch und das Jahrhundert, in dem er lebte. Es spielen Albrecht Schuch, Jella Haase, Ioana Iacob u.a.

Moderation: Katharina Erlenwein

Literaturhaus Nürnberg e.V
Luitpoldstraße 6 , 90402 Nürnberg

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