Literaturhaus Nürnberg e.V.

Luitpoldstraße 6
90402 Nürnberg
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Archiv des Literaturhaus e.V.

Ein Abend für Gisela Elsner / Lesung, Vortrag und Gespräch

Freitag, 9. Juli 2021, 19 Uhr

„Etwas Aufsässiges war schon immer an mir“ – Über Leben und Werk der in Nürnberg geborenen Autorin.
Mit Adeline Schebesch, Kammerschauspielerin und Dr. Christine Künzel, Vorsitzende der Internationalen Gisela-Elsner-Gesellschaft

Gisela Elsner, die 1937 in Nürnberg als Tochter eines Siemensdirektors geboren wurde und 1992 in München ihrem Leben ein Ende setzte, gehört zu den schillerndsten Figuren der deutschen Literatur des 20. Jahrhunderts. Christine Künzel ist die profundeste Kennerin ihres Werkes. Adeline Schebesch wird Kostproben von Gisela Elsner vortragen. Wir erinnern an die Autorin am Vorabend der Verleihung des 1. Gisela-Elsner-Literaturpreises.

Verleihung des 1. Gisela-Elsner-Literaturpreises an Natascha Wodin / Laudatio, Lesung, Talk und Musik

Samstag, 10. Juli 2021, 19 Uhr

Mit Natascha Wodin (Lesung), Jörg Magenau (Laudatio), Lukas Langguth (Piano) und Richard Elsner (Bruder von Gisela Elsner)

Zu Ehren der Nürnberger Autorin Gisela Elsner (1937-1992) vergibt das Literaturhaus Nürnberg e.V. erstmals den mit 10.000 Euro dotierten Gisela-Elsner-Literaturpreis. Er geht an die 1945 in Fürth geborene Autorin Natascha Wodin, deren Werk, ebenso wie das von Gisela Elsner, von einer engagierten und kritischen Perspektive auf die Gesellschaft ihrer Zeit geprägt ist. Die Laudatio auf Natascha Wodin hält der Autor und Literaturkritiker Jörg Magenau.

Helga Schubert: „Vom Aufstehen“ / Lesung und Gespräch

Donnerstag, 15. Juli, 19 Uhr

Die Bachmann-Preisträgerin von 2020 stellt ihr aktuelles, autobiografisches Buch „Vom Aufstehen“ vor

Helga Schubert gewann 2020 als bisher älteste Teilnehmerin den Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt. Gelegenheit dazu hätte sie schon früher gehabt, denn schon 1980 wurde sie von Günter Kunert zum Wettlesen eingeladen. Doch sie erhielt keine Ausreisegenehmigung aus der DDR. In ihrem Buch „Vom Aufstehen“ beschreibt sie ein Jahrhundert deutscher Geschichte und zugleich ihre eigene Biografie.

Stefan Aust: „Zeitreise“ / Lesung und Gespräch

Montag, 19. Juli, 19 Uhr

Der Star-Journalist stellt seine Autobiografie vor – ein persönlicher Streifzug durch die jüngste deutsche Geschichte

Stefan Aust ist einer der bekanntesten Journalisten der Bundesrepublik. Zu seinem 75. Geburtstag stellt der langjährige Panorama-Redakteur, Herausgeber des Spiegel und der Welt und Mitbegründer von Spiegel TV nun seine Autobiografie vor. Die liest sich wie ein Streifzug durch die politische Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert. Aust schildert die Hintergründe seiner Recherchen und seiner journalistischen Laufbahn.

Ewald Arenz: „Der große Sommer“ / Lesung und Gespräch

Donnerstag, 15. April 2021, 19 Uhr

Buchpremiere: Der fränkische Bestsellerautor erzählt von einer ersten Liebe

Mit seinen Romanen wie „Der Duft von Schokolade“, „Herr Müller, die verrückte Katze und Gott“ oder „Alte Sorten“ hat sich Ewald Arenz als großer Erzähler etabliert. Der der bei Fürth lebende Schriftsteller und Lehrer stellt bei uns sein neues Werk „Der große Sommer“ erstmals vor, eine Geschichte über die Tücken des Erwachsenwerdens.

Bernd Greiner: „Henry Kissinger: Wächter des Imperiums“ / Lesung und Gespräch

Donnerstag, 29. Juli 2021, 19 Uhr

Weltendeuter, US-Außenminister, Scheinriese: eine kritische Biografie

Über Henry Kissinger, 1923 in Fürth geboren, 1938 vor den Nazis in die USA geflüchtet und dort später Außenminister, wurden schon viele Bücher geschrieben – auch von ihm selbst. Aktuell hat sich der Historiker und Amerikanist Bernd Greiner in einer Biografie mit dem polarisierenden Machtmenschen Kissinger auseinandergesetzt.

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