Literaturhaus Nürnberg e.V.

Luitpoldstraße 6
90402 Nürnberg
Telefon 0911 2342658

Programm des Literaturhaus e.V.

John von Düffel: „Die Wütenden und die Schuldigen“ / Lesung und Gespräch

Dienstag, 28. September 2021, 19 Uhr

Der erste Roman über den Corona-Lockdown

John von Düffel ist bekannt für seine Bestseller „Vom Wasser“ oder „Houwelandt“. Preisgekrönte Familienromane mit gesellschaftlicher Brisanz. „Die Wütenden und die Schuldigen“ ist ein hochaktueller Familienroman über die Pandemie. Er erzählt von einer Familie, die in der Corona-Krise plötzlich auseinandergerissen wird.

Uwe von Seltmann: Wir sind da! 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland / Lesung und Gespräch

Montag, 4. Oktober 2021, 19 Uhr

Zum Jubiläum stellt der Autor sein reichhaltiges Geschichtsbuch vor

Im Jahr 321 wurden Juden zum ersten Mal auf deutschen Territorien urkundlich erwähnt. Uwe von Seltmann schlägt zum1700. Jubiläum einen weiten Bogen durch die reichhaltige Geschichte des deutschen Judentums, die allzu oft auf den Holocaust reduziert wird. Von Seltmann widmet dem heutigen Leben der deutschen Juden weite Teile seines aufschlussreichen Buches, das im Erlanger Homunculus erschienen ist und schon jetzt zum Standardwerk auf aktuellem Stand geworden ist.

Foto: Laurin Gutwin

Nadine Schneider: Wohin ich immer gehe / Lesung und Gespräch

Mittwoch, 13. Oktober 2021, 19 Uhr

Gemeinsame Veranstaltung mit dem Literaturzentrum Nord KUNO

Flucht aus der Ceauşescu-Diktatur nach Nürnberg

Nadine Schneider wurde 1990 in Nürnberg geboren, als Tochter von rumäniendeutschen Auswanderern aus dem Banat. Damit hat die junge Autorin aus Franken ihr literarisches Thema gefunden: die alte Heimat ihrer Eltern. Nach ihrem Debüt „Drei Kilometer“ über den Sommer 1989 in Rumänien ist jetzt „Wohin ich immer gehe“ erschienen. Die Geschichte eines jungen Mannes, der 1987 aus der Ceauşescu-Diktatur nach Nürnberg flieht und sich den Geistern der Vergangenheit stellen muss.

Moderation: Katharina Erlenwein

Dzevad Karahasan

Dževad Karahasan: Tagebuch der Übersiedlung/ Lesung und Gespräch

Dienstag, 26. Oktober 2021 · 19.00 Uhr

 Ein großer europäischer Erzähler über die Belagerung von Sarajewo

Der Bosnier Dževad Karahasan zählt zu den bedeutendsten europäischen Erzählern und Gelehrten. Er erlebte vor 30 Jahren die Belagerung Sarajewos durch bosnische Serben hautnah mit, bei der über 11.000 Menschen ihr Leben verloren. Sein „Tagebuch der Übersiedlung“ ist ein bewegendes und kluges Dokument zum Verständnis der jüngsten, leidvollen Geschichte Europas.

Moderation: Dirk Kruse

Gesine Schwan

Gesine Schwan, Malisa Zobel: Europa versagt. Eine menschliche Flüchtlingspolitik ist möglich / Lesung und Gespräch

Dienstag, 2. November 2021 · 19.00 Uhr

Eine leidenschaftliche Streitschrift gegen das Versagen Europas in der Flüchtlingspolitik.

Dass sich Europa an seinen Außengrenzen gegen Flüchtende abschottet, ist für die Autorinnen ein beschämender, nicht hinnehmbarer Zustand. Der Kontinent, der einst für Aufklärung und Menschenrechte stand, versagt ihrer Meinung nach. Für welche Werte steht die EU überhaupt noch? Die Politik der einzelnen Staaten ist geprägt von populistischen Strömungen und Fremdenfeindlichkeit in der Gesellschaft. Dabei gäbe es Lösungen für eine europäische Flüchtlingspolitik. Die Autorinnen zeigen auf, wie diese auch unter Einbeziehung der Kommunen gelingen kann. Dabei widerlegen die SPD-Politikerin Schwan und die Kulturwissenschaftlerin Zobel die gängigen Argumente und Ängste, die angeführt werden, wenn es um die Aufnahme von Flüchtenden geht. 

Moderation: Dr. Susanne Stemmler

Ralf Nestmeyer, Vizepräsident des Deutschen PEN und Reisebuchautor / Werkstattgespräch

Dienstag, 8. November 2021 · 19.00 Uhr

Inhaftierten Autoren eine Stimme geben.

Die Freiheit des Wortes, wie wir sie kennen, ist nicht selbstverständlich und in vielen Weltregionen bedroht. Der Nürnberger Autor Ralf Nestmeyer ist als Vizepräsident des Deutschen PEN auch Beauftragter für das Writers-in-Prison-Programm, das sich weltweit für inhaftierte Schriftsteller einsetzt.

Moderation: Katharina Erlenwein

 

Timur Vermes: U / Lesung und Gespräch

Dienstag, 16. November 2021 · 19.00 Uhr

Er ist wieder da, der Bestsellerautor Timur Vermes, mit einer spannenden und humorvollen U-Bahn-Fahrt

Noch fünf Stationen in der nächtlichen U-Bahn, dann wäre Anke zu Hause. Doch die U-Bahn hält nicht und schießt ungebremst durch die Dunkelheit. „U“ ist die neue Novelle des fränkischen Bestsellerautors („Er ist wieder da“) Timur Vermes, die mit so manchen spannenden und humorvollen Volten überzeugt und auch graphisch viele Überraschungen bietet.
 
Moderation: Dirk Kruse
 
Natascha Wodin

Natascha Wodin: Nastjas Tränen / Lesung und Gespräch

Dienstag, 30. November 2021 · 19.00 Uhr

Eine Frau zwischen Hoffnung und Heimweh

Natascha Wodin, geboren in Fürth, hat ihre Kindheit und Jugend in Franken verbracht. Für ihr einfühlsames, autobiografisch geprägtes Werk hat sie im Juli den ersten Gisela-Elsner-Preis des Literaturhauses Nürnberg erhalten. Jetzt präsentiert sie bei uns ihren neuen Roman, der wie ihre Erfolgsromane „Sie kam aus Mariupol“ und „Irgendwo in diesem Dunkel“ wieder um die eigenen Wurzeln kreist. Eine Frau, die nach dem Mauerfall aus der Ukraine zum Arbeiten nach Berlin kommt, erinnert sie an das Schicksal ihrer ebenfalls aus der Ukraine stammenden, heimatlosen Mutter.

Moderation: Katharina Erlenwein 

Thomas Medicus: „Heinrich und Götz George. Zwei Leben“ / Lesung und Gespräch

Montag, 6. Dezember 2021 · 19.00 Uhr

Gemeinsame Veranstaltung mit dem Literaturzentrum Nord KUNO

Eine Vater-und-Sohn-Geschichte: die Biographie zweier deutscher Schauspieler

Heinrich und Götz George waren, jeder in seiner Zeit, berühmte und beliebte Volksschauspieler. Heinrich George war der Theater- und Filmkönig der Weimarer Republikund im Dritten Reich. Sein Sohn Götz George verkörperte nicht nur Tatort-Kommissar Schimanski, sondern war auch als Charakterdarsteller berühmt, wie der fränkische Autor Thomas Medicus beschreibt.

Moderation: Dr. Susanne Stemmler

Literaturhaus Nürnberg e.V
Luitpoldstraße 6 , 90402 Nürnberg

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