Literaturhaus Nürnberg e.V.

Luitpoldstraße 6
90402 Nürnberg
Telefon 0911 2342658

Programm - Menschenrechte

Uwe von Seltmann: Wir sind da! 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland / Lesung und Gespräch

Montag, 4. Oktober 2021, 19 Uhr

Zum Jubiläum stellt der Autor sein reichhaltiges Geschichtsbuch vor

Im Jahr 321 wurden Juden zum ersten Mal auf deutschen Territorien urkundlich erwähnt. Uwe von Seltmann schlägt zum1700. Jubiläum einen weiten Bogen durch die reichhaltige Geschichte des deutschen Judentums, die allzu oft auf den Holocaust reduziert wird. Von Seltmann widmet dem heutigen Leben der deutschen Juden weite Teile seines aufschlussreichen Buches, das im Erlanger Homunculus erschienen ist und schon jetzt zum Standardwerk auf aktuellem Stand geworden ist.

Dzevad Karahasan

Dževad Karahasan: Tagebuch der Übersiedlung/ Lesung und Gespräch

Dienstag, 26. Oktober 2021 · 19.00 Uhr

 Ein großer europäischer Erzähler über die Belagerung von Sarajewo

Der Bosnier Dževad Karahasan zählt zu den bedeutendsten europäischen Erzählern und Gelehrten. Er erlebte vor 30 Jahren die Belagerung Sarajewos durch bosnische Serben hautnah mit, bei der über 11.000 Menschen ihr Leben verloren. Sein „Tagebuch der Übersiedlung“ ist ein bewegendes und kluges Dokument zum Verständnis der jüngsten, leidvollen Geschichte Europas.

Moderation: Dirk Kruse

Gesine Schwan

Gesine Schwan, Malisa Zobel: Europa versagt. Eine menschliche Flüchtlingspolitik ist möglich / Lesung und Gespräch

Dienstag, 2. November 2021 · 19.00 Uhr

Eine leidenschaftliche Streitschrift gegen das Versagen Europas in der Flüchtlingspolitik.

Dass sich Europa an seinen Außengrenzen gegen Flüchtende abschottet, ist für die Autorinnen ein beschämender, nicht hinnehmbarer Zustand. Der Kontinent, der einst für Aufklärung und Menschenrechte stand, versagt ihrer Meinung nach. Für welche Werte steht die EU überhaupt noch? Die Politik der einzelnen Staaten ist geprägt von populistischen Strömungen und Fremdenfeindlichkeit in der Gesellschaft. Dabei gäbe es Lösungen für eine europäische Flüchtlingspolitik. Die Autorinnen zeigen auf, wie diese auch unter Einbeziehung der Kommunen gelingen kann. Dabei widerlegen die SPD-Politikerin Schwan und die Kulturwissenschaftlerin Zobel die gängigen Argumente und Ängste, die angeführt werden, wenn es um die Aufnahme von Flüchtenden geht. 

Moderation: Dr. Susanne Stemmler

Literaturhaus Nürnberg e.V
Luitpoldstraße 6 , 90402 Nürnberg

Historie
Vorstand
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Anfahrt

Unser Newsletter