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Eva Menasse: Dunkelblum | Lesung und Gespräch

Mittwoch, 20. April 2022, 19 Uhr

Die Buchkritik hat den Roman, in dem auch Erinnerungskultur thematisiert wird, sehr wohlwollend aufgenommen und spricht etwa von einem „schaurig-komischen Epos über Wunden in Landschaft und Seele, die nicht vergehen“. Eva Menasse, 1970 in Wien geborene Wahlberlinerin und vielfach ausgezeichnet, erhielt für ihren „Vergangenheitsaufarbeitungsthriller“ (Ijoma Mangold) Dunkelblum den Hauptpreis des Bruno-Kreisky-Preises für das Politische Buch 2021. Hier ein Auszug aus der Jurybegründung:  In „Dunkelblum” erzählt Eva Menasse die Geschichte des Massakers von Rechnitz vor allem an Hand des Verschweigens, Vergessens und Verdrängens der Menschen des fiktiven Orts Dunkelblum. Es gelingt ihr, die Zustände des alltäglich-banalen menschlichen Zusammenlebens zu beschreiben, in denen eben auch haarsträubende Gräuel passieren können. Ihre Beschreibung der Umstände und der ganz „normalen“ Menschen ist präzise und erfolgt mit der gebotenen Ernsthaftigkeit und Bitterkeit. Menasse schafft es sprachlich jedoch, in den sich auftuenden Abgründen ebenso Raum für den Witz satirischer Überzeichnung und empathische Menschenliebe zu finden.“ Die Autorin („Lässliche Todsünden“, „Quasikristalle“, „Tiere für Fortgeschrittene“) ist seit kurzem auch Mitglied der Berliner Akademie der Künste.

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