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Ein Abend für Gisela Elsner / Lesung, Vortrag und Gespräch

Freitag, 9. Juli 2021, 19 Uhr

Gisela Elsner, die 1937 in Nürnberg als Tochter eines Siemensdirektors geboren wurde und 1992 in München ihrem Leben ein Ende setzte, gehört zu den schillerndsten Figuren der deutschen Literatur des 20. Jahrhunderts. Kammerschauspielerin Adeline Schebesch wird Passagen aus ihrem Werk vortragen und Christine Künzel als profundeste Elsner-Kennerin über Leben und Werk sprechen.

Antibürgerlich, feministisch, kommunistisch, drogenabhängig – mit diesen Etiketten wurde Gisela Elsner unter anderem betitelt. Heute kennt man die Autorin mehr durch den Spielfilm „Die Unberührbare“ ihres Sohnes Oskar Roehler als durch ihr Werk. Obwohl sich der Verbrecher Verlag um die einstige Rowohlt-Autorin sehr verdient macht, sind ihre Arbeiten leider ziemlich in Vergessenheit geraten. Das ist wirklich schade, denn von ihrem international erfolgreichen Debütroman „Die Riesenzwerge“ bis hin zu ihren Erzählungen und Theaterstücken hat Gisela Elsner ein mutiges und beachtliches Werk geschaffen. Die Vorsitzende der Internationalen Gisela-Elsner-Gesellschaft, Christine Künzel, ist die profundeste Kennerin sowie Herausgeberin des Werkes der Autorin. Und Adeline Schebesch hat Gisela Elsner schon in Nürnberg auf der Bühne verkörpert in der Inszenierung „Wespen im Schnee“. Ein Abend, um Gisela Elsner wieder- oder neu zu entdecken.

Eine Veranstaltung am Vorabend der Verleihung des Gisela-Elsner-Literaturpreises, den das Literaturhaus Nürnberg e.V. am 10. Juli erstmals vergibt.

Moderation: Dirk Kruse

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